Genau vor einer Woche startete der #UpdateDeutschland-Hackathon, der Nachfolger des #WirVsVirus (März 2020). Natürlich konnte ich mich der Energie und Motivation auch dieses Mal nicht entziehen. Lasst mich kurz generell meine Gedanken zu (digitalem) Ehrenamt, Social Startups und Hackathons schreiben.

Ich liebe es einfach mit Menschen zusammenzuarbeiten, die voller Überzeugung etwas bewegen wollen, eine gemeinsame Vision haben und allem „Ach was soll das denn bringen?“- und „Das wird doch eh nix“-Zweiflern zum Trotz gemeinsam Projekte auf die Beine stellen. Auch so schon. Mit und ohne Ehrenamt.

Wenn sich ein Ehrenamt zur Abwechslung in einem Digitalisierungskontext bewegt, also nicht bedeutet einen Spielplatz in Stand zu halten oder eine Jugendgruppe zu leiten, entsteht für mich eine komplett neue Dynamik. Auch, wenn ich die anderen Ämter nicht weniger liebe, ist es einfach perfekt, wenn sich Beruf, Hobby, Ehrenamt und aktuelles Euphorie-Thema wie Puzzlestücke zusammenfügen. Zusätzlich ist es auch noch auf einer ganz anderen Ebene fordernd, sich in der eigenen Bubble zu engagieren, während man bei anderen Ehrenämtern oft außerhalb der Selbigen unterwegs ist — was natürlich nicht minder wichtig ist.

Der Hackathon bedeutet also eine intrinsisch hochmotivierte, etwas bewegen wollende, riesige Masse von Produkt Designer:innen, Developer:innen, Projektmanager:innen, Content Creator:innen etc., um sich zu haben, die, zusammen gebracht mit Menschen, die inhaltlich tief in den Handlungsfeldern stecken, für die man Lösungen schaffen möchte, eine perfekte Umsetzungs-Konstellation ergeben. Das setzt eine unglaubliche Energie frei und ermöglicht ein Überspringen von vielen anfänglichen Findungs-, Orientierungs- und Netzwerkphasen. 5 von 5 Sterne!

Und damit zurück zum #UpdateDeutschland-Hackathon. Wollte ich mich anfänglich noch vor allem auf der organisatorischen Seite bewegen (als „#WirVsVirus-Alumni“ ergab sich diese Gelegenheit), wurde ich schon direkt am Freitag Abend von der Motivationswelle in meinem Team mitgerissen. Das Besondere war, dass ein kleiner Teil des Teams aus einem Projekt des letzten Hackathons kam (wir-bleiben-liquide.de), damit schon unglaublich strukturiert und mit einer klaren Vision den Kern bildete und es zudem schafften eine ganze Menge wahnsinnig fähiger, talentierter Menschen für diese Vision zu begeistern.

Die perfekte Mischung aus allen Rollen (PM, Entwicklung, Design, BWL, Marketing, Content, Kommunikation, Sales), aber auch in der Verteilung von Senior- und Junior-Leveln. Dass sich dieses Team so gefunden hat, ist immer noch etwas unwirklich für mich. Das Großartige an Hackathons ist auch, sich anzuschauen, wie in so kurzer Zeit und unter einem dermaßen hohen Stresslevel (Zeit) Teambuilding abläuft, sich Rollen herauskristallisieren, wer und auf welche Art und Weise Krisen durchhält. Ich finde das immer sehr lehrreich.

Und das Schöne ist, es bleibt spannend! Denn auch dieser Hackathon geht direkt in eine Umsetzungsphase über. Es geht also jetzt erst richtig los und die Organisatoren setzen alle ihnen zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung, um den Projekten die Partner:innen, Initiativen und Mittel zur Seite zu stellen, die dem Projekt helfen, möglichst schnell Menschen zu erreichen und nutzbar zu sein. Tolle Sache! Mehr muss ich an dieser Stelle nicht mehr schreiben, glaube ich. Ich freue mich sehr auf das, was nun alles bevorsteht. Das wird mindestens genauso großartig!

Im nächsten Blogpost erzähle ich euch mehr über unser Projekt. Oder ihr
👉 schaut euch UpState Deutschland schon jetzt genauer an
👉 klickt euch hier durch den UpState Prototyp.

Das UpState-Team:
Rüdiger Weimer, Tim Moritz Paulsen, Timon Wolny, Birte Zöllner, Isabelle Schmit, Annett-Katrin Wohlgemuth, Valentin Tribula, Gudrun Mildner, Claudio Kusnitzoff, Dennis Breitling, Bea Kusnitzoff, Ulrike Otto, Daniel Schleindlsperger, Fabian Wolff, Christiane Weber, Abbas-Al-Kaisi, Sandra Brockhof, Ammon-Mino Stretz, Shéhérazade Benzerga, Felix Mildner